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Baden-Württemberg lockert das Tanzverbot

Gute Nachricht. Zumindest auf den ersten Blick. Das Land Baden-Württemberg hat soeben in einer Pressemitteilung verlauten lassen, das Tanzverbot zukünftig zu lockern. Insbesondere geht es hierbei um folgende Feiertage:

  • Alle Sonntage
  • Neujahr
  • Erscheinungsfest (6. Januar, auch Heilige Drei Könige oder Epiphanias genannt)
  • Ostermontag
  • Christi Himmelfahrt
  • Pfingstmontag
  • Fronleichnam
  • Heilig Abend
  • 1. Weihnachtstag
  • 2. Weihnachtstag

Weiterhin bestehen bleibt das Tanzverbot allerdings an folgenden Tagen:

  • Allerheiligen
  • Allgemeiner Buß- und Bettag
  • Volkstrauertag
  • Totengedenktag (auch Toten- oder Ewigkeitssonntag genannt)
  • Gründonnerstag (ab 18 Uhr)
  • Karfreitag (Statt der ganztägigen Tanzverbote an Gründonnerstag und Karsamstag gilt das Tanzverbot künftig nur noch von Gründonnerstag 18 Uhr bis Karsamstag 20 Uhr.)
  • Karsamstag (bis 20 Uhr)

Das klingt auf den ersten Blick natürlich erfreulich, dennoch betrachten wir diese Entwicklung auch weiterhin mit einem kritischen Auge. In Stuttgart wurde das Tanzverbot bisher sehr „freizügig“ gehalten, so kam es relativ selten zu Kontrollen, die im Nachhinein geandet wurden. Das neue Gesetzt schafft nun jedoch eine feste Grundlage, an bestehenden Feiertagen wie beispielsweise dem Karfreitag, die Gastronomen verstärkt zu kontrollieren. Wir von Es ist Liebe sind weiterhin der Meinung, dass in einem religionsfreien Land keine religionsbedingten gesetzlichen Feiertage gelten dürfen. Es sollte doch jedem Menschen frei stehen, an welchen Tagen er tanzen möchte und an welchen nicht! Die offizielle Lockerung des Tanzverbotes ist allerdings schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Die vollständige Pressemitteilung findet Ihr unter folgendem Link:
www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/tanzen-erlaubt/

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2 Comments

  1. TeamZoP
    6. Oktober 2015 at 16:55 — Antworten

    Sehen wir genauso!

  2. 12. Oktober 2015 at 13:07 — Antworten

    Eine Lockerung ist eine gute Entwicklung, immerhin. Mal schauen, wann es abgeschafft wird. Ich hoffe bald.

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