Tanzen

Drogen, Sex, Musik und das Streben nach Glück

Und nun, da sich der Vorhang der Nacht von der Bühne hebt, kann das Spiel beginnen, das uns vom Drama einer Kultur berichtet. Erinnerungslücken durchqueren die Synapsen. Wirre Gedankengänge, über das, was innerhalb der letzten Stunden passiert ist. Liebe und Eifersucht. Sex, Musik und Tanz. Wochenenden halten viele solcher Stunden bereit. Zumindest, wenn es nach dem neuen Roman von Mareile Kurtz geht.

Mausmakis blaue Pumas beschreibt das Lebensmotto einer ganzen Generation von jungen Erwachsenen, die nur für die Wochenenden leben und jede Art von Verantwortung ablehnen. Vor dem Leistungsdruck in der heutigen Gesellschaft flüchten sie in die Clubs der Elektro-Szene, in denen Zeit keine Rolle spielt und die Normen der Welt draußen nicht gelten.
Doch diese Freiheit, basierend auf dem Konsum von Drogen, ist eine trügerische. Wer diese Scheinwelt zu seiner Realität erklärt, entscheidet sich gegen das Leben. Das ist die schmerzhafte Erkenntnis, zu der Mareile Kurtz ihre Protagonistin Emma Fröhlich gelangen lässt, als das Party-Wunderland seine düstere Kehrseite zeigt.

Jahrelang entführten Ecstasy, Speed, Kokain, MDMA, Marihuana, Pilze und LSD Emma in eine scheinbar bunte Welt voller Liebe, Freiheit, Abenteuer, Intensität und Erkenntnis. Gemeinsam mit ihrer Freundin Regina Regenbogen und den anderen Mitbewohnern ihrer verrückten Party-WG durchlebte sie wilde Nächte und nicht enden wollende Trips.

Ein verstörendes Erlebnis auf dem Parkplatz eines Clubs bringt Emma dazu, sich über die verheerenden Folgen ihres Lebensstils Gedanken zu machen. Schonungslos rekapituliert sie ihre Vergangenheit, sucht in Büchern, Filmen und Songtexten nach Antworten und findet im Schreiben eine brauchbare Therapie. Mit jeder Zeile nähert sie sich fortan dem Grund ihrer Probleme, doch erst ein Schicksalsschlag öffnet ihr wirklich die Augen.

Drogen, Sex, Musik, Tanz und das Zusammengehörigkeitsgefühl machen die Techno-Szene zum persönlichen Wunderland der weiblichen Hauptfigur des Romans. Hinzu kommt der willkommene Gewichtsverlust ohne jede Anstrengung und Disziplin, denn die chemischen Drogen verdrängen jedes Hungergefühl und pushen den Körper zu Höchstleistungen auf der Tanzfläche.

Mareile Kurtz ist Filmfreak und Bücherwurm, Individualistin und Herdentier, Elektro-Jünger und Rock-Poetin. Die freie Texterin, Journalistin, und Buchautorin wurde am 29. August 1983 in Ostercappeln geboren, hat in Nordrhein-Westfalen Abitur gemacht, am Bodensee Medien-Betriebswirtschaft studiert, in Ravensburg, Aalen, Offenburg, Hamburg, München, Stuttgart und kurzzeitig auch in Los Angeles gelebt und sämtliche Formen der Ekstase erforscht. Einen festen Wohnsitz hat sie nicht – zumindest keinen dauerhaften.

Wonach genau sie all die Jahre gesucht hat? Das verrät Mareile Kurtz in ihrem Roman MAUSMAKIS BLAUE PUMAS.

Wer nun neugierig geworden ist, findet den Roman ab sofort in jedem gut sortierten Buchhandel oder online unter: http://www.amazon.de/Mausmakis-blaue-Pumas-chemisches-Heilfasten/dp/3862652068

Am 16. Mai ist Mareile Kurtz zu Gast im Zollamt. Wer also eine kleine Leseprobe erhalten möchte, sollte dort unbedingt vorbeischauen. Das passende Set zum Buch stammt übrigens von Phyllis Blessing. Für alle ungeduldigen Bücherwürmer:

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