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Songkran Festival 2015 – Das Zusatzdate

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende und mit ihm leider auch die Open Air Saison. Wer in diesem Jahr noch nicht ausreichend unter freiem Himmel gefeiert hat, kann nun ein letztes Mal die Sonne genießen.

Event Details
Samstag, 5. September 2015, ab 13 Uhr
SONGKRAN ZUSATZDATE
Eisstadion Esslingen (Inselstraße 27, 73730 Esslingen am Neckar)

Line up
DIGITALISM DJ Set, FELIX KRÖCHER, GREGOR TRESHER, CLAPTONE, SASCHA BRAEMER, MAX COOPER, MARIUS LEHNERT, Casseopaya Live , SHDW, Chris Sonaxx , Kneer & Koegler , RAM, Pierre Remy , Domenico Mazza , Stefan Sommer aka. MOLOKO+, Die Zwei, Mino Milani, Spätzle mit Soss und Davy Jim

Tickets
www.songkran-festival.de/tickets/

Titelbild © Copyrights
Songkran

Mit einem etwas anderen LineUp starten die Macher der SEMF am Samstag ein Zusatzdate für das Songkran Festival. Bereits am 27. Juni 2015 luden die Veranstalter zu einer erfolgreichen Party in das Eisstadion nach Esslingen ein. Der Erfolg der ersten Veranstaltung, veranlasste die Veranstalter nun zu einem Zusatzdate mit einem mehr als gerechtfertigten Lineup.

Wer Digitalism noch aus dem alten Rocker 33 kennt, weiß genau was am Samstag geboten wird. Sägezahn-Sound und harte Beats. Voll auf die Zwölf und ohne Kompromisse. Zumindest zu später Stunde.

Los geht es an diesem Tag allerdings mit Marius Lehnert und Claptone. Letzterer veröffentlichte erst kürzlich einen wirklich tollen Remix zu Dear Life mit Jaw.

Der nächste Kandidat im Lineup, veröffentlichte am 22. Mai sein erstes Album unter dem Namen „No Home“.
Unsere Autorin Mira H. hat sich mit Sascha Braemer über das neue Album unterhalten.

Sascha Braemer klingt nicht so, ist ja aber eigentlich ein Künstlername. Welcher Teil daran ist Kunst?

Braemer ist der Name meiner Oma, die anfangs allein daran glaubte, ihr Enkel könne es mit der Musik weit bringen. Ich versprach ihr damals den Namen Braemer weiterzuführen und in meinen Ausweis zu bringen. Das hatte ich nach einigen Jahren dann auch geschafft. Nun steht der Name Braemer als Künstlername offiziell im Ausweis.

Du hast im September 2013 dein eigenes Label „WHATIPLAY“ gegründet und jetzt vor kurzem dein Debütalbum „no home“ veröffentlicht. Kannst du sagen welches Ereignis für Dich das größere oder aufregendere war?

Mein erstes Soloalbum in der Hand zu halten bedeutet mir sehr viel. Aufregend ist bis heute an meinem Job fast alles. Die Labelgründung war Teil meiner Zeitreise und Teil des Ankommens. Nach drei Jahren Zeitsprung wollte ich eine Veränderung und mit whatiplay eine Plattform für neue Talente und mich verwirklichen. Mit Hilfe meines Freundes Ralph war das möglich.

Du hast mal in einem Interview mit dem Tagesspiegel gesagt, dass du mit 18 dachtest du seist unsterblich. Wie ist das heute? Hoffst Du ein Stück Unsterblichkeit mit deinem Debütalbum zu erreichen?

Nun ja….also ob ich mit einem Album gleich Unsterblichkeit erlange weiß ich nicht, ich würde fast sagen das nicht mal die Idee meinerseits dahinter steckt. Der Antrieb kommt eher daher, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Durch das viele reisen und das unzählige Kennenlernen fremder Städte und Menschen sammelt sich ein endloser Speicher an Inspiration an, der wird dann in Musik umgewandelt. Das wir nicht unsterblich sind, hab ich schon vor langer Zeit begriffen, leider.

Erzähl uns mal ein bisschen von Deinem Album. Was macht es besonders?

„no home“ ist eine kleine Reise der letzten drei Jahre in hör- und tanzbare Musik verkleidet. Meine Erlebnisse und Gedanken komprimiert und wiedergegeben in 16 Titeln. Sämtliche Ideen, die auf meinen Reisen entstanden, wurden von mir vervollständigt. Ich wollte bewusst diese Titel abschließen und habe sämtliche neue Ideen zurückgehalten und werde diese zum späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Schöne Features, geile Clubtracks und zwei drei Gänsehautmomente.

Du sagst selbst über deine Musik, sie wäre „Mädchenmusik“. Was sind die Kriterien, die elektronische Musik – Deiner Meinung nach – erfüllt, die man als „Mädchenmusik“ bezeichnet?

Haha…tatsächlich hab ich das mal gesagt. Ich spielte mal in einem Club in Deutschland und der Promoter meinte mal zu mir er hätte mich gebucht, weil er dann mehr Mädels als Jungs auf der Party hätte. Hatte ich nicht zum ersten mal gehört und ich meinte dann, das liegt wohl daran das ich Mädchenmusik mache…. war auch n bissl mit Augenzwinkern, aber im Grunde genommen stimmts auch. Ich mag Musik mit Melodie und die darf auch gern unter die Haut gehen. Nicht zu schnell, einfach zum Wohlfühlen, Musik mit Herz eben. Und wenn im Club 70% Mädels sind, wird sich bestimmt keiner aufregen. 🙂

Wenn man wie Du die letzten drei Jahre eigentlich nur am Reisen war, hat man dann – wie der Titel Deines Album es anzudeuten scheint- kein zu Hause mehr?

No home ist eher der Gedanke, dass mein zu Hause überall sein kann, ob im Flieger wenn ich mal gut schlafen konnte oder im Hotel, auf ner Wiese in Tokyo oder im Restaurant in Tunis.

Wo ist denn dann Dein zu Hause und was bedeutet „zu Hause“ für Dich?

Mein zu Hause ist in Berlin, denn zu Hause ist für mich da, wo ich mich wohlfühle.

Apropos „whatiplay“, was spielst Du bei Dir zu Hause so, außer Elektronischem?

Ich mag gern Jazz und Klassik, liegt wohl daran das ich auch wenig Zeit mit Radio hören verbringe. Sehr selten fällt mir gerade auf. Ich bin wohl eher damit beschäftigt Promos zu hören, mach ich mega gern. Hörbücher kommen auch öfter vor.

Du bist und warst an vielen erfolgreichen Produktionen anderer DJs beteiligt. Jetzt stehst Du noch öfter auch mal alleine hinter dem DJ Pult. Ist es zu zweit nicht schöner?

Nicht schöner, eher was Besonderes, wenn man es nicht dauernd macht. Außerdem reise ich glücklicherweise nie alleine, ich glaube deshalb hab ich immer Spaß!

Esistliebe.com beschäftigt sich ja vor allem mit elektronischer Musik in Stuttgart. Du hast ja schon öfter hier aufgelegt, z.Bsp. im Kowalski oder im damals noch existierenden Rocker 33, kannst Du sagen wo es Dir am Besten in Stuttgart gefallen hat und gibt es etwas, was besonders ist hier?

Ich war kürzlich im Club „Kowalski“, da war es super, kann ich mich erinnern. Aber auch den „Rocker 33 „ Club habe ich in guter Erinnerung..

Ist die Selbsterfindung von Sascha Braemer mit seinem Debütalbum „no home“ jetzt abgeschlossen?

Definitiv soll das erst der Anfang sein, also lautet die Antwort klar: „Nein“.

Wer nun also lust bekommen hat, am Samstag von 13 Uhr bis früh in die Morgenstunden durchzutanzen, ist herzlich eingeladen, nach Esslingen zu kommen. Es wird ausreichend Tickets an der Abendkasse geben.

★ Es ist Liebe verlost 5 x 2 Gästelistenplätze ★

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Teilnahmebedingungen: Teilnahme ab 18 Jahren. Alle Teilnehmer haben die gleichen Chancen. Die Gewinner werden per Zufall ausgewählt. Das Gewinnspiel ist bis zum Tag der Veranstaltung gültig. Die Gewinner werden über Facebook oder Twitter benachrichtigt – Schaut daher bitte unbedingt im SONSTIGEN Ordner nach. Es werden keinerlei Daten gespeichert oder bekanntgegeben.

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